Pressebericht vom 04.01.2010
22. Volksbank-Hallen-Kreismeisterschaft
TuS Freckenhorst besiegt im Finale die SG Sendenhorst
Zum 22. Male fand jetzt in der Bundeswehr-Sporthalle Warendorf die Volksbank-HKM statt. Fast 3.000 Zuschauer an insgesamt vier Turniertagen strömten zum TUS Freckenhorst, um dieses traditionelle und beliebte Fußball-Turnier mitzuerleben. Adolf Fiege und Manfred Trenkpohl von den Volksbanken in Freckenhorst und Hoetmar erlebten so recht spannende Spiele und konnten zum Schluss dem Ausrichter TUS Freckenhorst den Volksbank-Pokal überreichen.
Das Bild zeigt eine Spielszene der Begegnung SV Drensteinfurt (blau) und SV Ems Westbevern (weiß). Frereira dos Santos (rechts) wurde Torschützenkönig mit 12 Treffern.
Aus den Westfälischen Nachrichten:
Den TuS Freckenhorst hatte lange Zeit keiner auf der Rechnung. Kein Wunder, waren die gastgebenden Fußballer doch holprig ins Turnier gekommen. Doch sie steigerten sich von Spiel zu Spiel und verdienten sich am Ende den Sprung auf den HKM-Thron. Das Endspiel gewannen sie gegen die zuvor stark auftrumpfende SG Sendenhorst unerwartet sicher mit 4:1 (2:0) Toren.
„Wir haben in der Vorrunde schwach angefangen, dann ordentlich und zuletzt ganz stark gespielt. Das war eine tolle kämpferische Vorstellung einer sehr homogenen Truppe, aus der kein Spieler herausragte“, lobte Freckenhorsts Hallencoach Klaus Haasen seine Schützlinge.
Besonders im Endspiel überzeugte der TuS, der zur Pause durch Tore von Harbert und Hartmeyer mit 2:0 führte. Die SG wurde unruhiger und hektischer, kam zwar durch Noga zum Anschluss, bekam dann aber zwei weitere Gegentore von Harbert und Gierhake eingeschenkt. „Wir waren bis zum Finale wohl die beste Mannschaft. Aber da hat dann nichts mehr gestimmt“, resümierte Sendenhorsts Trainer Hubert Terbeck enttäuscht.
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Im Halbfinale hatte die SG noch einen sicheren 3:1 (3:1)-Sieg über die Überraschungsmannschaft der Kreismeisterschaft gefeiert. Der lautstark angefeuerte A-Ligist GW Westkirchen war nach einem tollen Turnier mit seinen Kräften am Ende und konnte den Favoriten nach einem schnellen 0:3-Rückstand nicht mehr gefährden. „Das war klasse, was meine Mannschaft bei diesem Turnier geleistet hat“, freute sich GW-Trainer Jürgen Kuzniacki.
Hochspannung herrschte dagegen im anderen Halbfinale, das erst im Neunmeterschießen entschieden wurde. 3:3 hieß es nach 20 Minuten zwischen dem TuS und Drensteinfurt, wobei in den letzten 40 Sekunden jedes Team noch einmal traf. Im Neunmeterschießen dominierte der TuS dank Keeper Daniel Bremehr, der zweimal parierte. Am Ende hieß es 7:4 für die Gastgeber. „Das ist natürlich bitter, wenn man auf diese Art und Weise ausscheidet“, lautete das Fazit von Drensteinfurts Routinier Lars Anfang.