Pressebericht vom 07.04.2009
Engagement für mehr Sicherheit
Die Volksbank Westbevern fördert das bürgerliche Engagement, an der Lengericher Straße für mehr Sicherheit zu sorgen. Vorstandsmitglied Friedhelm Beuse und Niedelassungsleiter Bernhard Walbelder nahmen an der offiziellen Eröffnungsfeier bei Wietkamp teil.
Aus Westfälische Nachrichten
Westbevern - Auch wenn jetzt erst der offizielle Spatenstich anberaumt war, den Radwegbauern von der Lengericher Straße juckte es bereits am Samstag mächtig unter den Nägeln. Sie griffen zu Spaten und Schaufel sowie schwerem Gerät und legten bereits am ersten (inoffiziellen) Arbeitstag eine Meisterleistung hin. Rund 680 Meter Radweg wurden dabei in Angriff genommen.
Kein Wunder war es daher, dass Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann anlässlich des offiziellen Spatenstichs frohen Mutes war, dass hier ein weiteres Radwegeprojekt mit Vorzeigecharakter an den Start geht. „Ein engagiertes Team und ein sinnvolles Projekt, das sind die idealen Voraussetzungen für das Gelingen“, lobte er.
Unter den Augen zahlreicher Anlieger nahmen die Offiziellen den ersten Spatenstich für den Bürgeradweg an der Lengericher Straße vor. Foto: (Große Hüttmann)

Auch Franz-Josef Buschkamp, stellvertretender Landrat, zeigte sich begeistert. „Das Geld des Kreises ist hier bestens angelegt“, war er beim Blick längs der viel befahrenen Straße sicher. 21000 Euro hat der Kreis bereits an den Verein überwiesen, „damit die ersten Rechnungen auch pünktlich bezahlt werden können“.
„Wenn man das alles hier und an vielen weiteren Stellen im Kreis Warendorf sieht, dann ist man stolz darauf, hier Abgeordneter sein zu dürfen“, sagte MdL Reinhold Sendker. Besonders der Kreis Warendorf habe sich zu einem Vorzeigekreis im Hinblick auf den innovativen Radwegebau entwickelt. „Es ist schon toll, was hier viele Engagierte auf die Beine stellen“, betonte er.
Das Erfolgsmodell Bürgerradweg lobte auch Dirk Griepenburg, Leiter der Regionalniederlassung Münsterland von Straßen.NRW. Im vergangenen Jahr seien landesweit bei 44 Maßnahmen rund 77 Kilometer Radwege fertiggestellt worden. Das sei sonst das Pensum von etwa zehn Jahren. Und zudem würde der Einsatz vieler Bürger für geringe Kosten sorgen. 85000 Euro steuert das Land auch an der Lengericher Straße dabei, und, das versprach Dirk Griepenburg, „wenn wir unterstützend tätig sein können, werden wir das gerne tun“.
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Dass die Anlieger nicht nur hoch motiviert sind, sondern dass auch viele Helfer bereitstehen, das wird beim Blick in die Mitgliederliste des Bürgeradwegvereins deutlich. 110 Aktive sind dort aktuell verzeichnet. „Ohne die Hilfe eines so großen Teams lässt sich die Arbeit sonst nicht verwirklichen“, sagte der Vereinsvorsitzende Josef Riemann. Einen Dank sprach er auch Bernd Münstermann aus. Der Unternehmer hat am Anfang der Lengericher Straße bereits ein Stück Radweg in Eigenregie bauen lassen.