Pressebericht vom 08.07.2009
Aus Westfälische Nachichten:
Baugebiet Telgte Süd-Ost:
Ein „Starkes Stück Telgte“
Symbolischer Spatenstich
Melanie und Alexander Groß sind voll Vorfreude auf ihr Eigenheim, das in wenigen Monaten im Baugebiet Drostegärten „Südost“ entstehen soll. Insofern war der gestrige erste Spatenstich für die sogenannte innere Erschließung, also das Verlegen der Kanäle und das Einrichten der Baustraßen, für sie ein wichtiger Zeitpunkt. „Ich komme aus Telgte, habe in Köln studiert und wohne in Münster. Nach Telgte wollte ich aber immer wieder zurück. Die Stadt ist einfach sehr attraktiv“, sagt Alexander Groß voll Überzeugung.
Solche Worte freuen Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann und Harald Koch, Vorstand der Grundstücks- und Gebäudemanagement AG, die in Zusammenarbeit mit der Volksbank einen großen Teil der Flächen vermarktet, nicht nur. Sie bestärken sie auch in ihrer Einschätzung.
„Das hier ist ein starkes Stück Telgte“, sagte Koch beim offiziellen Spatenstich vor Alt-Eigentümern, zukünftigen Bauherren und anderen Interessierten. Auch Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann hofft, dass mit der Erschließung eine Art „Konjunkturpaket III“ für das Bauen angestoßen werden könne, von dem die Stadt, Bauwillige und Unternehmen gleichzeitig profitieren würden.
Gleichwohl, das verschwieg Meendermann keineswegs, sei der Weg bis zur Erschließung nicht immer leicht und vor allen Dingen langwierig gewesen. „Es waren ungewöhnlich viele Fragen zu klären und Gespräche zu führen“, erinnerte er sich. Allerdings: Jetzt, wo alles in trockenen Tüchern sei, sollte der Blick nach vorne gerichtet werden. „Im Einvernehmen mit vielen Beteiligten ist hier etwas entstanden, das für Telgte wichtig ist“, sagte er.
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Der erste Bauabschnitt ist mehr als 37 000 Quadratmeter groß. Neun Alt-Eigentümer, darunter unter anderem die Kirchengemeinde St. Marien, mit der man „traditionell sehr gut zusammenarbeite“, hätten Flächen eingebracht. 69 Grundstücke in Größenordnungen zwischen 400 bis maximal 700 Quadratmetern wird es geben.
20 der insgesamt 69 Areale sind bereits vergeben, eine „erfreuliche Nachfrage, die zeigt, wie attraktiv Telgte ist“, so Koch. Die Kanal- und Straßenbauarbeiten werden von der Firma Dieckmann durchgeführt und haben ein Volumen von rund einer Million Euro. Darin eingeschlossen ist allerdings auch der Endausbau, der bis Ende 2012 erfolgen soll.
Der inneren Erschließung vorangegangen waren die Verlegung des Stadtfeldgrabens, der Bau des Kreisverkehrs an der Alverskirchener Straße und die Verlegung der Freiland-Stromleitung. „Bereits hier haben alle Beteiligten bewiesen, dass die Zusammenarbeit klappt und Termine eingehalten werden können“, zeigte sich Harald Koch zuversichtlich, spätestens am 1. Oktober die Freigabe zum Bau der ersten Häuser geben zu können.
Sobald das Gros der Grundstücke im ersten Bauabschnitt vergeben ist, soll mit dem nächsten Bauabschnitt begonnen werden.
Eine Idee für die Gestaltung des Kreisverkehrs an der Alverskirchener Straße brachte Reinhold Höcker, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Dieckmann, bereits mit: Bei Bedarf könnten Findlinge aus dem Osnabrücker Land das Rondell zieren.