Pressebericht vom 14.05.2009

Volksbanken in Telgte und Ostbevern informieren über Energiesparmaßnahmen
Die Thermografie als Basis möglicher Entscheidungen

Telgte-Ostbevern. Durch den in den vergangenen Jahren teils rasanten Anstieg der Kosten für Öl, Gas und Strom wird das Thema „Energiekosten einsparen“ immer wichtiger. Dass sich viele Hausbesitzer nicht nur mit alternativen Energien, sondern sehr intensiv auch mit Dämmmaßnahmen im Bestand und anderen Einsparmöglichkeiten beschäftigen, das wurde bei insgesamt zwei Veranstaltungen der Vereinigten Volksbank in Ostbevern und jetzt in der Gaststätte Osthues-Brandhove deutlich.

Dabei stellte die Bank rund 230 Teilnehmern die Ergebnisse der Thermografie-Aktion vor, die vor einigen Wochen in Kooperation mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall und dem Ingenieurbüro Peter Uenning aus Ostbevern durchgeführt wurde.
Über die hohe Nachfrage in der Kundschaft nach einer solchen Thermografieaufnahme von den eigenen vier Wänden gingen die Niederlassungsleiter in ihren Begrüßungsworten ein. „Wir hatten nicht mit einem derart großen Interesse gerechnet“, so Christoph Schulze Hagen bei der mit 100 Kunden sehr gut besuchten Veranstaltung in der Volksbank Ostbevern. Auch Robert Suermann, Niederlassungsleiter der Volksbank Telgte, freute sich über den großen Zuspruch. In der Gaststätte Osthues-Brandhove konnte er rund 130 Kunden und Mitglieder aus dem Raum Telgte begrüßen. „Die Resonanz zeigt uns, dass wir mit diesem Angebot den Wünschen und Bedürfnissen vieler Hauseigentümer entsprochen haben. Die Nachfrage hat uns allerdings regelrecht überrollt“, sagte er.

Doch nicht nur die Thermografieaufnahme vom Eigenheim, sondern auch Tipps zu Finanzierungsmöglichkeiten von solchen energetischen Sanierungsmaßnahmen und zur fachlichen Ausführung gab es bei der Veranstaltung. Dafür hatte die Volksbank in Evelyn Leipold, Prokuristin bei der WGZ Bank in Düsseldorf, und in Peter Uenning, Architekt und Energieberater zwei Spezialisten engagiert. Uennings Leitthema beim Energiesparen: „Sich Wohlfühlen und dabei Geld sparen!“ Referent Peter Uenning weiter: „Eine Thermografie bringt die Schwachstellen eines Gebäudes schonungslos an den Tag. Das Prinzip ist simpel: Wenn sich Wände, Dach oder Fenster auf der Wärmebildkamera orange bis rot abzeichnen, bedeutet das hohe Wärmeverluste. Die wertvolle Heizwärme bleibt also nicht im Haus, sondern dringt durch schlecht gedämmte Gebäudeteile nach außen. Damit es drinnen warm bleibt, muss mehr als notwendig geheizt werden. Ein hoher Brennstoffverbrauch sowie eine starke Umweltbelastung sind die Folgen.“

Am Beispiel des menschlichen Körpers zeigte zudem Werner Vogelsang, Thermograf und Energieberater, wie die Messmethode funktioniert und welche geringen Wärmeunterschiede dabei von der komplexen Technik wahrgenommen werden.

Viele Fragen zu den vor allem seit dem 1. April verbesserten Fördermöglichkeiten und Zuschüssen durch die KfW beantwortete Evelyn Leipold. Zum Schluss gab es das, worauf die Kunden gewartet hatten: Die Thermografieaufnahme vom eigenen Haus, die Schwachstellen aufdecken und dadurch das gezielte Angehen von Maßnahmen zum Energiesparen möglich machen soll.

Gut besucht waren die beiden Abschlussveranstaltungen zur Thermografie
in der Volksbank Ostbevern und in der Gaststätte Osthues-Brandhove
mit insgesamt 230 Teilnehmern.


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