Pressebericht vom 14.05.2009

Volksbanken Drensteinfurt und Rinkerode informieren über Energiesparmaßnahmen
Die Thermografie als Basis möglicher Entscheidungen

Drensteinfurt. Durch den in den vergangenen Jahren teils rasanten Anstieg der Kosten für Öl, Gas und Strom wird das Thema „Energiekosten einsparen“ immer wichtiger. Dass sich viele Hausbesitzer nicht nur mit alternativen Energien, sondern sehr intensiv auch mit Dämmmaßnahmen im Bestand und anderen Einsparmöglichkeiten beschäftigen, das wurde am Mittwochabend im Pfarrzentrum Rinkerode bei einer Informationsveranstaltung der Vereinigten Volksbank deutlich.

Dabei stellte Niederlassungsleiterin Theres Moddick den rund 80 Teilnehmern aus Drensteinfurt und Rinkerode die Ergebnisse der Thermografie-Aktion vor, die vor einigen Wochen in Kooperation mit der Bausparkasse Schwäbisch Hall und dem Ingenieurbüro Peter Uenning aus Ostbevern durchgeführt wurde.
Über die hohe Nachfrage in der Kundschaft nach einer solchen Thermografieaufnahme von den eigenen vier Wänden ging Theres Moddick in ihren Begrüßungsworten ein. „Wir hatten nicht mit einem derart großen Interesse gerechnet.“ Sie freute sich über den großen Zuspruch. „Die Resonanz zeigt uns, dass wir mit diesem Angebot den Wünschen und Bedürfnissen vieler Hauseigentümer entsprochen haben. Die Nachfrage hat uns allerdings regelrecht überrollt“, sagte sie.

Doch nicht nur die Thermografieaufnahme vom Eigenheim, sondern auch Tipps zu Finanzierungsmöglichkeiten von solchen energetischen Sanierungsmaßnahmen und zur fachlichen Ausführung gab es bei der Veranstaltung. Dafür hatte die Volksbank in Evelyn Leipold, Prokuristin bei der WGZ Bank in Düsseldorf, und in Peter Uenning,  Architekt und Energieberater zwei Spezialisten engagiert. Uennings Leitthema beim Energiesparen: „Sich Wohlfühlen und dabei Geld sparen!“ Referent Peter Uenning weiter: „Eine Thermografie bringt die Schwachstellen eines Gebäudes schonungslos an den Tag. Das Prinzip ist simpel: Wenn sich Wände, Dach oder Fenster auf der Wärmebildkamera orange bis rot abzeichnen, bedeutet das hohe Wärmeverluste. Die wertvolle Heizwärme bleibt also nicht im Haus, sondern dringt durch schlecht gedämmte Gebäudeteile nach außen. Damit es drinnen warm bleibt, muss mehr als notwendig geheizt werden. Ein hoher Brennstoffverbrauch sowie eine starke Umweltbelastung sind die Folgen.“

Theres Moddick (vorne, links) freute sich über den guten Besuch im Pfarrzentrum Rinkerode auf der Abschlussveranstaltungen zur Thermografie. Auf dem Bild 2.v.l.: Evelyn Leipold, Prokuristin bei der WGZ Bank in Düsseldorf

Am Beispiel des menschlichen Körpers zeigte zudem Werner Vogelsang, Thermograf und Energieberater, wie die Messmethode funktioniert und welche geringen Wärmeunterschiede dabei von der komplexen Technik wahrgenommen werden.

Viele Fragen zu den vor allem seit dem 1. April verbesserten Fördermöglichkeiten und Zuschüssen durch die KfW beantwortete Evelyn Leipold. Zum Schluss gab es das, worauf die Kunden gewartet hatten: Die Thermografieaufnahme vom eigenen Haus, die Schwachstellen aufdecken und dadurch das gezielte Angehen von Maßnahmen zum Energiesparen möglich machen soll.


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