Pressebericht vom 15.07.2009
aus Westfälische Nachrichten:
Der Rohbau steht in zehn Wochen
Drensteinfurt - Mehr als vier Jahre wurde diskutiert, geplant und verhandelt. Mangels Investor jedoch lange Zeit ohne Ergebnis. Nun aber folgen endlich Taten an der Hammer Straße. Die Baugrube wurde bereits ausgehoben. Schon am Mittwoch soll die Sohle eingeschalt und zum Ende der Woche betoniert werden. In spätestens zwölf Monaten dann sollen die ersten Bewohner in die erste von insgesamt drei „Stadtvillen“ in unmittelbarer Nachbarschaft des Malteser-Stiftes „St. Marien“ einziehen können.
„Wir freuen uns riesig über das Projekt. Und wir sind überzeugt, dass wir hier eine städtebauliche Bereicherung schaffen“, erklärte Martin Karneim, Geschäftsführer der Hammer Firma Heckmann Bau, deren Projektentwicklung als Bauherr des Stadtvillen-Projekts fungiert, am Dienstagnachmittag bei der symbolischen Grundsteinlegung.
Die Baugrube ist bereits ausgehoben. Gestern trafen sich die Beteiligten des Stadtvillen-Projekts an der Hammer Straße zur symbolischen Grundsteinlegung. Foto: Jeschke

„Es ist für die Stadt extrem wichtig, dass dieser zentrale Platz einer vernünftigen Nutzung zugeführt wird“, ergänzte Bürgermeister Paul Berlage, der aber nicht nur den städtebaulichen Aspekt lobte. Von großer Bedeutung sei ferner die Tatsache, dass mit den drei Stadtvillen weiterer alten- und behindertengerechter Wohnraum in zentraler Lage geschaffen werde.
Die drei Häuser, die aus jeweils neun barrierefreien Wohnungen mit Größen zwischen 55 und 75 Quadratmetern bestehen, sollen der Reihe nach fertiggestellt werden, erläuterte Architekt Klaus Wlotzka. Die Rohbauphase dauere jeweils rund zehn Wochen. Die Kosten belaufen sich auf durchschnittlich 1980 Euro pro Quadratmeter. Die Vermarktung erfolgt über die Vereinigte Volksbank. Wer von den Bewohnern eine zusätzliche Betreuung wünscht, der könne diese über das Malteser-Stift buchen.
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