Pressebericht vom 17.06.2010
Mitglieder profitieren vom guten Geschäftsergebnis
Vereinigte Volksbank schüttet 6,5 Prozent Dividende aus / Exzellente Eigenkapitalausstattung
Deutlich gestärkt und mit exzellenten Zahlen hat die Vereinigte Volksbank das Jahr 2009 abgeschlossen und gehört damit zu den Gewinnern der Finanzkrise. Das alles spiegelt sich nicht nur in den Bilanzzahlen wieder, sondern vielmehr auch bei der Ausschüttung an die Mitglieder. 4,5 Prozent Dividende zuzüglich einer Bonuszahlung in Höhe von noch einmal zwei Prozent werden für die Einlagen gezahlt.
Es habe sich ausgezahlt, „von Grund auf anders als andere“ zu sein, betonte das Vorstandsmitglied Friedhelm Beuse in seinem Bericht anlässlich der Vertreterversammlung im neuen Verwaltungsgebäude im Telgter Gewerbegebiet Kiebitzpohl. Im Gegensatz zu vielen anderen Instituten habe die Vereinigte Volksbank in der Finanzmarktkrise zu ihren Mitgliedern und Kunden gehalten. Die Kreditversorgung sei nicht nur immer gewährleistet gewesen, sondern vielmehr sei das Neukreditgeschäft sogar noch einmal deutlich gesteigert worden. Zudem habe sich die Bank nicht wie andere an riskanten Spekulationen beteiligt, sondern setze auf eine solide und langfristige Geschäftspolitik – das zahle sich jetzt aus, unter anderem beim Kundenvertrauen aus. Außerdem sei die Bank in der Region stark verwurzelt und werde von annähernd 30.000 Mitgliedern getragen. „Auch nach 113 Jahren hat unser Geschäftsmodell Zukunft“, war er sich sicher.
„Im neuen Backoffice kann die Verwaltungsarbeit kostengünstiger und rationeller abgewickelt werden“, betonte der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Jürgen Eidecker im Hinblick auf das neue Verwaltungsgebäude. Rund 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten dort seit kurzer Zeit unter einem Dach zusammen. Zudem stellte er klar: „Unsere Beratung und der Service bleiben natürlich weiterhin vor Ort.“ Die Bank bleibe in der Region verwurzelt und ganz nah bei den Kunden.
Die Zahlen spiegeln das gute Geschäftsjahr wieder: Der Bilanzgewinn konnte um 35 Prozent auf 1,444 Millionen Euro gesteigert werden. Einen deutlichen Anstieg gab es auch bei der Bilanzsumme, die um zehn Prozent auf 685 Millionen Euro kletterte. Als „Speck auf den Rippen“ bezeichnete Friedhelm Beuse die ebenfalls exzellente Eigenkapitalausstattung der Bank, die sich auf rund 59 Millionen Euro beläuft. Im Vergleich zu anderen Instituten belegt die Volksbank damit eine Spitzenposition. Mit dem Bilanzgewinn noch einmal gestärkt wurden die Rücklagen. Rund 800.000 Euro wurden dort zusätzlich eingestellt.
Einstimmigkeit war bei den Wahlen zum Aufsichtsrat Trumpf. Sowohl der Vorsitzende Hans-Jürgen Eidecker (Drensteinfurt) als auch Jürgen Quante (Freckenhorst) und Heribert Sickmann (Hoetmar) wurden wieder gewählt.
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Auch wenn sein Arbeitsende bei der Vereinigten Volksbank erst am 30. Juli ist. Auf der Vertreterversammlung wurde Robert Suermann (Einen) als Niederlassungsleiter der Volksbank Telgte nach über 46-jähriger Tätigkeit von den Mitgliedervertretern mit großem Beifall verabschiedet (Foto).