Pressebericht vom 22.11.2010

Bürger engagieren sich schon seit Jahren, sorgen an den Gemeinde-, Land- und Bundesstraßen für mehr Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer. Bürgerradweg - so ist das überschrieben, was in Ostbevern, Telgte, Westbevern, Everswinkel, Freckenhorst, Hoetmar und Sendenhorst von den Menschen vorwiegend aus den Bauerschaften in Eigenleistung und mit finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde geschaffen wird. Die Vereinigte Volksbank eG hat diese Bürgerbewegung immer finanziell und auch ideell unterstützt. Auch dieses Mal, wie das Beispiel aus Ostbevern zeigt:

2,4 Kilometer Radweg an der K 10 fertig gestellt.
Georg Beuse lobt hohe Motivation und große Hilfsbereitschaft

Ostbevern. Georg Beuse, August Löckener und Stefan Wilpsbäumer vom Vorstand der Bürgerinitiative des Radwegebaus entlang des Lengericher Damms (Kreisstraße 10) strahlten, als sie jetzt gemeinsam mit erneut zahlreichen freiwilligen Helfern einen 2,4 Kilometer langen Radweg fertig gestellt hatten. Von der Eichendorffsiedlung bis zur Aa sind es jetzt 2,4 Kilometer, die mit dem Fahrrad sicher gefahren werden können.

Zum Abschluss erhielt die Fahrbahndecke mit dem Dolomitsand eine harte und trittfeste Oberfläche aufgetragen. Das Gerät zum Auftragen des Dolomitsands erleichterte die Arbeit der Helfer. Dieses Gerät hatte Wilhelm Fröhlich in Eigenregie geplant und gebaut. „Auch das ist ein Teil von ehrenamtlichen Engagement“, ist Vorsitzender Georg Beuse begeistert von der großen Einsatzbereitschaft seiner insgesamt 40 Mitglieder. Einige Tage sollte die abschließende Decke aus Dolomitsand ohne eine Belastung liegen, damit die Radler auch später viel Freude daran haben. Daher ist der Weg offiziell noch nicht frei gegeben.

Etwa 20 Radwege-Erbauer waren beim 2,4 km-Finale dabei und packten noch einmal kräftig mit an.

Seit dem 27. September treten die Radwegeinitiatoren als große Gemeinschaft auf. Dabei verdient das Engagement der Eichendorffsiedlung und der Anlieger Lob und Anerkennung. Viele Förderer sind begeistert und machen einfach mit, sei es mit Spenden oder mit der eigenen Arbeitskraft: Hinter 30 Arbeitstagen steht eine beeindruckende Bilanz: 830 Helferstunden stehen nach dem ersten Bauabschnitt auf der Agenda. In dieser Zeit wurden 490 Maschinenstunden und 340 Helferstunden geleistet. Zweitausend Kubikmeter Sand wurden in den Radweg eingearbeitet. Dankbar ist der Verein besonders über die zahlreichen Sponsoren, die sich – so wie Volksbank-Niederlassungsleiter Christoph Schulze Hagen – auch mit Schaufel ausgestattet, anpackten. Die Volksbank Ostbevern fördert dieses Bürgerengagement, finanziell und ideell ebenso. Christoph Schulze Hagen überbrachte die Spende beim letzten Arbeitseinsatz 2010.

Der zweite Bauabschnitt ist für 2011 geplant, um so auch die restlichen 1,5 Kilometer fertig zu stellen.


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