Pressebericht vom 25.05.2010

Erstklässler an der Everword-Grundschule erfahren wertvolle Unterstützung
Erfreuliche Bilanz bei „Auf den Anfang kommt es an“

Freckenhorst. Die Everword-Grundschule in Freckenhorst hat offensichtlich für die Erstklässler eine Möglichkeit gefunden, den Entwicklungsprozess im Grundschulalter zu optimieren. Schon lange ist bekannt, dass Schüler, die gerade in die Schule gekommen sind, Unterstützung benötigen. Das bedeutet im Einzelfall, genau hinzusehen wo ihre Fähigkeiten und ihre Schwächen liegen, Entscheidend ist, dass sich die Schüler wohl fühlen und sich entsprechend ihren Fähigkeiten entfalten können.

Nach den Herbstferien startete an der Grundschule in Freckenhorst das Projekt „Auf den Anfang kommt es an“. Die achtmonatige Erprobungsphase ist vorüber und die Schulleitung kann eine erste Bilanz ziehen. „Diese fällt erfreulich aus“, freut sich Albrecht Haffner darüber, dass die Schule auch für die Fortsetzung dieser Förderung mit der Volksbank Freckenhorst einen verlässlichen Partner gefunden habe.

Entscheidend sei, dass sich die Schüler in ihrer Klasse wohl fühlen und sich entsprechend ihrer Fähigkeiten entfalten können. Wenn Probleme sichtbar werden, sei es sinnvoll, den Grund hierfür zu verstehen und die Kinder und ihre Familien auf geeignete Weise zu unterstützen.

„Auf den Anfang kommt es an“, so lautet das Motto. Ziel ist es, Blockaden abzubauen, eine positive Selbsteinschätzung zum Lernen zu entwickeln, zur Ruhe zu kommen und sich besser konzentrieren zu können. Bei den verschiedenen Übungen spielt die Selbstwahrnehmung des Kindes eine große Rolle. Marianne Iking: „Die Kinder fühlen sich ernst genommen und ich durfte schon mehrfach beobachten, wie sie ihr Verhalten überdenken, kontrollieren lernen und verändern.“ Marianne Iking sieht es als Erfolg an, wenn deutlich werde, dass sich Blockaden auflösen und die Kinder beginnen, ihre Fähigkeiten zu erleben und dieses auch zu zeigen. Natürlich möchte die Schule diese Lernförderung für die Erstklässler im neuen Schuljahr für die 95 angemeldeten Erstklässler fortsetzen. Dazu benötigt sie jedoch auch Förderer. Hierfür konnte die Initiatorin und Fördervereinsvorsitzende Kristin Sendker-Behrens die Volksbank Freckenhorst gewinnen. Niederlassungsleiter Adolf Fiege und sein Finanzberater Lukas Masannek erfuhren von diesen ersten außergewöhnlichen und erfolgreichen Schritten im ersten Schuljahr eine ganze Menge. Sie sagten eine Förderung zu und spendeten 1.500 Euro.

Die Finanzierung zur Fortsetzung des Grundschulprojektes „Auf den Anfang kommt es an!“ hat sich die Everword-Grundschule Freckenhorst gesichert.

 Der stellv. Schulleiter Albrecht Haffner bezeichnet es als großes Glück, in den eigenen Reihen mit Marianne Iking eine eigene und sehr engagierte Sozialpädagogin zu haben, die das Projekt entscheidend begleitet. Sie arbeitet im Unterricht der ersten Jahrgangsstufe mit und kann so gezielt fördern. In ihrer Arbeit wird sie unterstützt durch die Kinesiologin und Lehrerin für Edu-Kinestetik, Irmhild Doth.

Marianne Iking arbeitet eng mit Lehrern und Eltern zusammen. Sie bietet besondere Fördermöglichkeiten an und unterstützt die Kinder dabei, sich positiv zu entwickeln. Es gebe jedoch auch Kinder, die eine weiterreichende Unterstützung benötigen, um diesen Kreislauf zu durchbrechen. Marianne Iking nennt als Zielsetzung etwa, dass die allgemeinen Lernvoraussetzungen in den ersten Klassen verbessert werden.

Außerdem sollen durch die Bewegungsübungen die Eigenwahrnehmung der Kinder sensibilisiert werden. „Das ist uns vielfach gelungen“, freut sich die engagierte Fachkraft. Für das kommende Schuljahr wurden 95 Erstklässler gemeldet. Die Schülerzahl beträgt derzeit 311 an der Everword-Grundschule Freckenhorst.


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